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Fortbildung

Andreas Schneider und Peter Fleischer sind akkreditierte Fortbildungsleiter und Supervisoren der Bayerischen Landeskammer für Psychologische PsychotherapeutInnen sowie vom Berufsverband Deutscher PsychologInnen als "Supervisor BDP" anerkannt.

 

 

Notfallpsychologische Krisenintervention

Fortbildungs-Workshop für KollegInnen:

„Kreativität und Lähmung – Spezielle Chancen und Gefährdungen für PsychotherapeutInnen bei notfallpsychologischer Krisenintervention versus traumatherapeutischer Arbeit“

 Basiswissen, Hilfestellung und Reflexionsraum
 

KollegInnen in Beratungsstellen und Freien Praxen sind in jüngster Zeit zunehmend häufiger mit Ratsuchenden bzw. Betroffenen konfrontiert, die nach (potentiell) traumatisierenden Erlebnissen professionelle Unterstützung suchen.
Wegen einer bislang fehlenden, notfallpsychologischen “Infrastruktur“ - analog zur bereits gut etablierten Notfallmedizin - innerhalb des Gesundheitssystems ist die Situation vielerorts brisant geworden, v. a. wenn in Ballungsräumen nicht ausreichend viele, kurzfristig verfügbare Psychotherapieplätze angeboten werden.
Der Workshop soll daher auf die Besonderheiten eingehen, die den Prozeßverlauf auf Seiten der KlientInnen nach plötzlichen oder anhaltenden, extrem bedrohlichen bzw. ausweglosen Lebensereignissen prägen. Inhaltlich soll Basiswissen vermittelt werden zur notfallpsychologischen Krisenintervention bzw. Psychotraumatologie (Besonderheiten der Exploration beim Erstkontakt; Einordnung von Standardtechniken wie die des Debriefing, Kernkompetenzen der Begleitung im nicht-therapeutischen Setting etc.; Vorstellung und kritische Würdigung des „EMDR“ im Rahmen eines traumatherapeutischen Gesamtkonzeptes ).
Der Hauptschwerpunkt soll jedoch auf der Erarbeitung einer individuellen Hilfestellung für TherapeutInnen liegen, die auch in ihrer eigenen Person speziellen Gefährdungen ausgesetzt sind und/oder besonders kreativ werden können bei der engagierten Unterstützung von KlientInnen mit traumatischem Erlebnishintergrund. Insbesondere die Eröffnung eines Selbsterfahrungs–Reflexionsraumes in der Gruppe ist notwendig, um als TherapeutIn einer salutogenetischen Haltung und einem ressourcenorientierten Handeln näher zu kommen.

 
Methodisches Vorgehen bei der Gruppenarbeit:
Als Gestalttherapeut arbeiten wir gerne prozessorientiert, d. h. mit den Fragen, die sich im gemeinsamen Arbeiten ergeben, und im Wechsel folgender Methoden:

1) Dialogische Exposition (Inhaltliche Darstellung)
2) Selbsterfahrungs-Einheiten in Kleingruppen
3) Theoretische Reflexion in der Gesamtgruppe
4) Spontanes „In-Szene-Setzen“ von Supervisionsanliegen aus dem TeilnehmerInnenkreis
 


Termin:        Auf Anfrage:  2 Seminartage, Freitag und Samstag, jeweils 10 h bis 18 h

Ort:             Praxis pba, Liebigstr. 9, 86153 Augsburg

Kosten:        350.- €

                      16 Seminareinheiten in einer auf max. 12 Teilnehmer/Innen begrenzten Gruppe
                   20 Fortbildungspunkte bei der Bay. Landespsychotherapeutenkammer

Leitung:       Dipl. Psych. Peter Fleischer und Andreas Schneider, Psychol. Psychotherapeuten, 
                  Supervisoren & Notfallpsychologen BDP